ABC der Haustechnik

Photovoltaik

Geld, das vom Himmel scheint

Im privaten Bereich ist die Solarenergie schon lange angekommen. Viele Hausbesitzer nutzen sie zum Heizen oder zum Erwärmen ihres Nutzwassers. Der Nutzen ist groß. Denn: Mit Heizung und Warmwasserbereitung werden die beiden größten häuslichen "Energiefresser" umweltfreundlich und kostengünstig entlastet. Mehr dazu finden Sie im Kapitel "Solarenergie" auf dieser Homepage.

Warum aber sollte man Solarstrom nur für sich alleine nutzen? Weshalb sollte man seine Überkapazitäten nicht einfach an andere abgeben? Noch dazu gegen gute Bezahlung!

Das Zauberwort heißt Photovoltaik

Solarstrom ist verkäuflich. Und das meistens auch ziemlich rentabel. Auf Basis des "Erneuerbare Energien Gesetzes" (EEG) vom 1.1.2004 wird die Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre fest garantiert das heißt, private "Stromlieferanten" kennen schon heute die Preise, die sie zukünftig für jede an die Netzbetreiber gelieferte Kilowattstunde Strom abrechnen werden. Je nach Art der Anlage sind das im Jahr 2005 bis zu 54,5 Ct/kWh. Da auch die Kosten für die Anfangsinvestitionen und die mittlere Sonnenausbeute bekannt sind eine sehr sichere Sache.

Sonnenausbeute​Alles super?

Alles super! Aber es gibt auch Gründe, weshalb noch nicht jedes Haus in diesem Land Kollektoren besitzt. Denn von einer Photovoltaikanlage ist in einigen Fällen auch abzuraten. Das hat ganz einfache, pragmatische Gründe:

  • Die Sonne scheint nicht in ganz Deutschland gleich häufig und intensiv.
  • Die Anfangsinvestitionen wollen geschultert werden.
  • Es sollte ausreichend Fläche für die Kollektoren vorhanden sein

Schlaue Füchse rechnen vorher

Vor dem Einstieg in die Photovoltaik sollte dementsprechend eine seriöse fachmännische Beratung stehen.

Aber zur Beruhigung: Die solare Strahlungsausbeutung in unserer Gegend kann sich sehen lassen! Die Anfangsinvestitionen bewegen sich im Normalfall in einem überschaubaren Rahmen und es gibt viele Möglichkeiten zum Erhalt zinsgünstiger Kredite, wenn es um Solarstrom geht. Fragen Sie einfach bei Ihrer Hausbank nach Solarkrediten oder wenden Sie sich an die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die solche Projekte gezielt fördert.

RentabilitätModerne Technik, Umweltschutz pur

Bei der konventionellen Stromerzeugung bleibt das Hauptproblem der extrem hohe Energieverlust. Knapp zwei Drittel der Energie, die bei der Nutzung von Kernkraft, Kohle, Gas oder Öl freigesetzt werden, gehen bis zum Endabnehmer verloren. Das belastet die Umwelt ist und höchst unwirtschaftlich.
Eine Photovoltaikanlage benötigt nur ein einziges Mal Energie: Bei der Produktion der Solarmodule, des so genannten Wechselrichters und des Montagematerials. Von da an gibt es weder Abnutzung noch Energieverbrauch nur Strom zum Nulltarif.

Wichtig zu wissen: Bei der Planung in eine solch langfristige Investition sollte natürlich der Erhalt der Leistungsfähigkeit Ihrer Anlage gesichert sein. Der Hersteller der von uns vertriebenen Anlagen gewährt daher eine Garantie von 25 Jahren auf 80% der Ausgangsleistung.

Ab ins Netz!

Alles was neben den Kollektoren noch fehlt ist ein "Einspeisegerät" die Schnittstelle zwischen Ihrer Anlage und dem Stromnetz: Ein Wechselrichter.

Der auroPOWER Wechselrichter wandelt den in den Solarzellen gewonnenen Gleichstrom in 230-Volt/50-hz-Wechselstrom um. Mit einem Wirkungsgrad von 95% wird der gewonnene Solarstrom verlustfrei in die Netzspannung eingespeist. Möglich wird dies durch das trafolose und pulsweitenmodulierte Schaltungskonzept, das hierfür optimiert wurde. Neben einer lüfterlosen Konvektionskühlung ist auch eine 3-Phasen-Überwachung in die Schaltung integriert.

Die Installation ist dank genormter Steckverbinder schnell und platzsparend erledigt: Der Wechselrichter kann in der mitgelieferten Montageplatte eingehängt werden, die einfach an der Wand befestigt wird. Einmaligen Bedienungskomfort bietet das optional erhältliche PVI-Display. Es ist per Funk mit dem Wechselrichter verbunden und informiert stets ausführlich über Leistung und Ertrag der Photovoltaikanlage.